Naturschutzgebiet Trebnitzgrund

Der Trebnitzgrund gehört bei Spaziergängern und Wanderen zu den gern durchstreiften Naturschutzgebieten des Osterzgebirges.
Das romantische Engtal erstreckt sich vom Ortsteil Oberschlottwitz der Gemeinde Glashütte in Sachsen bis in die Fluren Liebenaus der Gemeinde Geising.

Die Trebnitz, ein nie versiegendes, über felsiges Gestein sprudelndes Gebirgswasser, trieb noch bis in das 20. Jahrhundert Mahl- und Sägemühlen an. Mit mehr als 12 km Länge ist die Trebnitz heute einer der längsten naturnahen und unverbauten Bachläufe Sachsens.

Geht man mit wachem Auge und offenen Ohr durch diesen Landstrich, findet man hier ein Artenreichtum an seltenen Exemplaren der Pflanzen- und Tierwelt, befindlich an steilen, felsigen Hängen, auf lieblichen Wiesen des Tals und an den Ufern des Trebnitzbaches. Zu Recht sind große Teile dieses Grundes heute unter Naturschutz gestellt.

Von den ehemals drei Wassermühlen im Trebnitzgrund sind nur noch die Niedere und die Obere Trebnitzmühle erhalten geblieben. Die ehemalige Pesselmühle (Wüste Mühle im Trebnitzgrund), die sich oberhalb der Straße zwischen Börnchen und Waltersdorf befand, ist heute verschwunden. Jedoch existiert von ihr noch die Sage, „Die wüste Mühle im Trebnitzgrunde“ .