Die Sächsische Schweiz

Wander und Kletterparadies

Zwischen Lausitzer Bergland und dem Erzgebirge, nur wenige Kilometer von uns entfernt, liegt das Elbsandsteingebirge. Diese wildromantische Felsenwelt zwischen den sanften Bergen und den Ausläufern des Osterzgebirges ist ein einzigartiges Kletter- und Wandergebiet. Es wird auch als "Sächsische Schweiz" bezeichnet.

Einzigartige Felslandschaft

Wander- und Kletterparadies

Die Sächsische Schweiz ist ein Teil des Elbsandsteingebirges, das sich über die Landesgrenze hinweg bis nach Böhmen fortsetzt. Am Süd- und Nordrand dehnt sie sich über das Verbreitungsgebiet des Sandsteins aus und schließt so Ausläufer des Osterzgebirges und des Lausitzer Berglandes mit ein. Die Bildung des Elbsandsteingebirges begann etwa vor 100 Millionen Jahren.
Vor allem Dresdner Maler zogen bereits damals in die bis dahin kaum besuchte Felsenwelt. Der dabei benutzte Weg von Dresden über Pillnitz, durch den Liebethaler Grund, über Lohmen, Uttewalder Grund, Stadt Wehlen und Rathen zur Bastei, weiter zum Hockstein und nach Hohnstein, von dort über den Brand nach Bad Schandau, das Kirnitzschtal aufwärts bis zum Lichtenhainer Wasserfall, über den Kuhstall und den Großen Winterberg zum Prebischtor wird deshalb auch als "Malerweg" bezeichnet. 

Mit der Erschließung der Sächsischen Schweiz als Wander- und Erholungsgebiet ging bald die Erkundung als besonderes Klettergebiet einher.

Kletterer Kletterer Kletterer

Mehr als 1100 Klettergipfel sind im Kletterführer verzeichnet. Etwa 14000 Kletterwege stehen zur Auswahl.
Wegen des weichen Sandsteins wird ohne künstliche Kletterhilfsmittel geklettert, allein mit der eigenen Körperkraft und unter Nutzung der natürlichen Felsenstrukturen. Seile, Ringe und Haken dienen nur der Eigensicherung.
Grundgedanke ist das Erhalten der Felsen in ihrem ursprünglichen Zustand. Hier darf nur an freistehenden Türmen geklettert werden. Es ist erklärtes Ziel der Elbsandsteinkletterer, die bergsteigerische Eigenart des Gebietes zu erhalten.