Unsere Galloways im Trebnitzgrund

Vor mehr als tausend Jahren brachten die Kelten die Galloways in den hohen Norden Britanniens. Seitdem helfen die Wuschelkühe mit den breiten Mäulern den Schotten, das Weideland für die Schafherden vorzubereiten.
Ein wesentliches Merkmal der Galloways ist ihr doppelschichtiges Fell mit langem, gewelltem Deckhaar und feinem, dichten Unterhaar. Dies und ihre vergleichsweise dicke Haut sowie der angepasste sparsame Stoffwechsel machen die Galloways besonders widerstandsfähig. Deshalb können sie ohne Probleme auch harte Winter im Freien überstehen.
Ihr Wohlbefinden ist selbst dann nicht wesentlich beeinträchtigt, wenn der Schnee ihnen den Rücken glasiert, der Regen ihre Haare triefen lässt oder sich Eiszapfen an ihren Bauchfellzotteln bilden.
Doch nur von Luft und Liebe allein können auch die härtesten Robustrinder nicht leben. Die Futterversorgung ist daher wichtig, auch damit einmal im Jahr ein gesundes Kalb zur Welt kommen kann. Bei der Aufzucht ihrer Kälber sind sie nur ganz selten auf den Menschen angewiesen, es entsteht eine wunderbare Kuh-Kalb-Beziehung und die gesamte gehaltvolle Milch steht nur dem eigenen Kälbchen zur Verfügung.
    Seit 2004 helfen uns diese lieben Wuschelkühe die Wiesen- und Weideflächen um die Trebnitzmühle zu bewirtschaften und in Ordnung zu halten.